Zuverlässig und robust

Warum sich Rugged Devices lohnen

Mobile Endgeräte sind aus der Logistik nicht mehr wegzudenken. Doch worauf müssen Nutzer achten?

Toughbook CF-20

Das Toughbook CF-20 lässt sich auch problemlos mit Handschuhen bedienen.

Logistik ist ein extrem forderndes Arbeitsumfeld. In der Lagerhalle, am Warenein- und -ausgang oder bei der Auslieferung sind mobile Geräte ganz anderen Belastungen ausgesetzt als zuhause oder im Büro. Die ununterbrochene Nutzung im Schichtbetrieb, Stöße, Regenschauer oder Minustemperaturen: All das stellt hohe Anforderungen an die Hardware.

Bei mobilen Endgeräten unterschätzen dennoch viele Logistikdienstleister nach wie vor die Aspekte „Zuverlässigkeit“ und „Robustheit“. Sie setzen bei der Ausstattung ihrer Mitarbeiter häufig auf Consumer-Geräte, die bei der Anschaffung günstiger erscheinen. Im Laufe der Gesamteinsatzdauer der Geräte generieren diese jedoch hohe versteckte Kosten.

Eine Studie des Marktforschungsunternehmens IDC fand heraus, dass durchschnittlich 18 Prozent der herkömmlichen Notebooks eines Unternehmens pro Jahr repariert werden müssen. Die Mehrheit dieser Reparaturen lässt sich auf unbeabsichtigte Beschädigungen zurückführen. Die Häufigkeit der Geräteausfälle bei herkömmlichen Tablets (16 Prozent) sowie herkömmlichen Handhelds und Smartphones (14 Prozent) sind ebenfalls hoch.

Vor vielen Risiken besser geschützt

Robuste Notebooks, Tablets und Handhelds hingegen haben im Vergleich zu herkömmlichen Geräten eine deutlich niedrigere Ausfallrate, da sie aufgrund ihrer robusten Bauart vor vielen Risiken besser geschützt sind. IDC sieht die durchschnittlichen Gesamtkosten für die Reparatur eines Notebooks im Laufe seiner Nutzungszeit bei 3.266 Euro, die eines Tablets bei 2.357 Euro und die eines Handheld-Geräts bei 2.956 Euro. Jedoch zieht ein Ausfall noch weitere Folgen als die Reparaturkosten nach sich: Hauptauswirkungen sind Produktivitätseinbußen, Datenverluste sowie Unzufriedenheit der Mitarbeiter.

Durchschnittlich verlieren Mitarbeiter durch einen Geräteausfälle rund 5,8 Stunden Arbeitszeit aufgrund von Notebook-Reparaturen, 4,2 Stunden aufgrund von Tablet-Ausfällen und sogar sechs Stunden, wenn das Handheld oder Smartphone streikt. Bei der Anschaffung werden durchschnittlich 1.265 Euro für ein herkömmliches Notebook und 1.902 Euro für ein robustes Notebook ausgegeben. Ein Blick auf die jährliche Geräteausfallrate und die während der gesamten Nutzungsdauer anfallenden durchschnittlichen Reparaturkosten von 3.266 Euro zeigt, dass sich ein robustes Gerät bereits im zweiten Jahr gegenüber einem herkömmlichen Gerät rechnet.

Die Ersparnis durch die niedrigeren Anschaffungskosten von Consumer-Tablets sowie Smartphones und Handhelds verpufft sogar bereits nach dem ersten Jahr. Das zeigt, dass die Anschaffungskosten von robusten Geräten zwar höher sind, angesichts der Einsparungen durch weniger Geräte- sowie Arbeitsausfälle und kürzere IT-Service-Zeiten zahlt sich die Investition in spezielle Hardware wie etwa von Panasonic über mehrere Jahre gerechnet aber für die meisten Unternehmen aus.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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