Apple stellt traditionell im September die nächste iPhone-Generation vor. Diesmal wäre es dann das iPhone7. US-Medien spekulieren, dass das iPhone7 entgegen dem üblichen Apple-Rhythmus für ein drittes Jahr das Aussehen der aktuellen 6er-Reihe behalten soll. Die Technik im Inneren werde aber erneuert.
Die meisten Verbraucher interessieren neue Modelle nicht mehr wirklich. Sie sind genervt. Und eigentlich brennen zur Zeit zwei ganz andere Themen:
Spannender als die Produktvorstellung dürfte die Frage sein, was Apple zur schweren Sicherheitslücke Pegasus auf seinen Geräten sagt, wo man sich doch neuerdings als Vorkämpfer für Datenschutz und Privatsphäre positioniert hat. Lesen Sie: Pegasus - der Feind in meinem iPhone
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Apple könnte auf die klassische Ohrhörer-Buchse verzichten und stattdessen auf eine Anbindung per Funk und seinen digitalen Anschluss, über den Geräte auch aufgeladen werden, setzen. Das könnte die Geräte schmaler machen.
Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt, das mehr als die Hälfte des Geschäfts einbringt. In diesem Jahr gehen die Verkäufe zurück, was auch Umsatz und Gewinn des gesamten Konzerns deutlich drückt. Ein iPhone im unveränderten Design dürfte den Trend nach Einschätzung von Marktforschern kaum umkehren. Sie rechnen mit einem deutlicheren Absatzschub erst für kommendes Jahr, wenn die runderneuerte nächste Generation auf den Markt kommt.
Apple nannte wie immer keine Details zu den für kommende Woche geplanten Ankündigungen, sondern schrieb in die Einladung nur «Wir sehen uns am 7.». Setzt Apple die übliche Nummerierung fort, müsste als nächster Name iPhone 7 an der Reihe sein. Medienberichten zufolge könnte Apple bei dem Event auch die zweite Generation seiner im April 2015 gestarteten Apple Watch präsentieren. Sie könnte nach bisherigen Berichten einen eingebauten GPS-Standortsensor bekommen und wasserdichter gemacht werden. Das Interesse an Smartwatches hält sich bei den Verbrauchern bisher in Grenzen.
Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg will Apple bis Ende des Jahres auch die Modellpalette seiner Mac-Computer erneuern. In Arbeit seien neue Versionen der iMac-Desktoprechner sowie der Laptops Macbook Air und Macbook Pro. Der Konzern hatte die Geräte schon längere Zeit nicht mehr aktualisiert und die Verkäufe schwächelten zuletzt. Für kommendes Jahr seien auch neue Funktionen für die iPad-Tablets geplant, die professionelle Nutzer ansprechen sollen, hieß es. Die iPad-Verkäufe waren lange auf Talfahrt, zuletzt legte zumindest der Umsatz zu, weil teurere Pro-Modelle nachgefragt wurden.
mit Material dpa/rs
Bildquelle: Apple