Die Profiteure

Was bringen intelligente Städte?

Im Interview erläutert Frank Behrens, Pressesprecher von RS Components, welchen Einfluss Smart-City-Projekte auf den Klimaschutz ausüben und wie konkret die Bürger einer Stadt von entsprechenden Konzepten profitieren.

Frank Behrens, Pressesprecher von RS Components

Frank Behrens, Pressesprecher von RS Components, betont im Interview: „Die autogerechte Stadt hat ausgedient und die nachhaltige Stadtentwicklung hat oberste Priorität.“

Herr Behrens, wie aktiv wurde das Thema „Smart City“ in den letzten Monaten in Deutschland angegangen?
Frank Behrens:
Smart City ist als Sammelbegriff für fortschrittliche Entwicklungskonzepte von Städten natürlich immer häufiger ein Thema, mit dem unsere Kunden an uns herantreten.

Welche Städte sind mittlerweile mit welchen Szenarien Smart-City-Vorreiter?
Behrens:
Für mich persönlich ist Berlin mit dem Future-Living-Projekt hier der Vorreiter, weil es den Mensch und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Ich bin sehr gespannt, wie es angenommen wird und ob es Signalwirkung auch auf andere Städte in Deutschland oder im Ausland haben wird. Der richtige Ansatz ist es allemal.

Was sind die generellen Hauptziele beim Aufbau einer intelligenten Stadt?
Behrens:
Die autogerechte Stadt hat ausgedient und die nachhaltige Stadtentwicklung hat oberste Priorität, was nicht zuletzt den knappen Ressourcen geschuldet ist. Es gilt, Flächen intelligent zu nutzen und nicht versiegelte oder überbaute Flächen zu erhalten bzw. zu erweitern. Gepaart mit dem vorsorgenden Umweltschutz muss das für die Bürger nachvollziehbar und erlebbar sein.

Inwieweit sollen Smart-City-Konzepte konkreten Einfluss auf den Klimaschutz ausüben?
Behrens:
Diese Konzepte dienen auch dazu, aktiv den Klimaschutz umsetzen. Es geht dabei konkret um die Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im Bereich Klimaschutz und Energieversorgung einer Stadt.

Wie profitieren konkret die Bürger einer Stadt von solchen Smart-City-Projekten?
Behrens:
Wenn der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt dieser Konzepte stehen, ermöglichen es diese Lösungen beispielsweise Bewohnern Online-Dienste direkt über die intelligente Wohnumgebung zu nutzen. Sie gewinnen dadurch mehr Komfort und Zeitersparnis, indem beispielweise über eine zentrale App oder Sprache die Wohnung gesteuert wird oder durch die Vernetzung alle Bewohner einen einfachen Zugriff auf Sharing-Angebote wie Autos oder Parkplätze haben.

Bildquelle: RS Components

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