Nur ein Accessoire am Handgelenk?

Was die Nutzer von Smartwatches erwarten

„Die Kunden haben eine genaue Vorstellung davon, was sie von einer Smartwatch erwarten“, weiß Kathrin Widmayr, Manager Public Relations Consumer Business bei Huawei. Im Fokus stünden innovative Technologien, einfache Bedienung, guter Sitz und das Aussehen einer smarten Uhr.

Kathrin Widmayr, Huawei

„Wie auch bei anderen mobilen internetfähigen Geräten, entscheidet jeder Nutzer selbst, welche Daten er mit wem und wann teilt“, so Kathrin Widmayr von Huawei.

Frau Widmayr, welche Rolle spielen Smartwatches anno 2016 in Deutschland?
Kathrin Widmayr:
Smartwatches werden immer beliebter in Deutschland. Anfangs fand man sie eher an den Handgelenken der Geeks, aber mittlerweile sind sie im Mainstream angekommen und zählen schon fast als modisches Accessoire. 2015 haben wir unsere Smartwatch vorgestellt. Die Mischung aus innovativen Technologien und traditionellem Uhrendesign kam bei den Verbrauchern gut an. Momentan arbeiten wir an der nächsten Generation und blicken positiv in die Zukunft: IDC rechnet mit einem Wachstum des Marktes für das kommende Jahr und wir wollen mit innovativen Produkten dazu beitragen.

Inwieweit kommen Smartwatches im Geschäftsalltag zum Einsatz?
Widmayr:
Die Smartwatch verbindet beide Welten miteinander – Freizeit und Geschäftliches: Ob Termine koordinieren, Anrufe entgegennehmen, E-Mails lesen oder Musik hören – all dies ist mit der Smartwatch möglich und erleichtert den Alltag im Geschäftsleben. Wer nicht ständig sein Smartphone parat hat oder während eines Meetings nicht durchgehend darauf schauen möchte, hat nun die Möglichkeit, mit einem Blick auf das Handgelenk up-to-date zu sein. So verpassen Nutzer keine Termine, sehen ihre neusten Nachrichten und haben auch noch ihre Fitness mithilfe eines Schrittzählers und Pulsmessers im Blick.

Was macht eine gute Smartwatch konkret aus?
Widmayr:
Die Kunden haben eine genaue Vorstellung davon, was sie von einer Smartwatch erwarten: innovative Technologien, einfache Bedienung, sie muss gut sitzen und das Aussehen muss zum eigenen Style passen. Neben der Technik wird das Design immer wichtiger – kein Kunde möchte ein Gadget am Arm, das klobig aussieht und auch noch schwer ist. Hier setzen wir auf einen klassischen und zeitlosen Stil, der auch auf dem zartesten Damenhandgelenk noch stylisch wirkt.

Welche Funktionen sind bei den Nutzern besonders gefragt?
Widmayr:
Der Clou bei der Smartwatch ist, dass man das Smartphone nicht ständig in der Hand haben muss. Dies zeigte sich auch in der Bitkom-Studie aus dem vergangenen Jahr: 68 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Smartwatch am häufigsten nutzen, um eingehende Nachrichten direkt lesen zu können.

Was kritisieren Nutzer noch häufig an den smarten Uhren?
Widmayr:
Laut der Umfrage von Bitkom ist der meist genannte Grund, warum Verbraucher sich momentan noch gegen eine Smartwatch entscheiden, der Preis.

Wo sehen Sie persönlich noch Verbesserungsbedarf?
Widmayr:
18 Prozent der von Bitkom befragten Verbraucher gaben an, dass ihnen das Design der aktuellen Smartwatch-Modelle nicht gefalle oder die Akkulaufzeit zu gering sei. Den Punkt Design haben wir von Anfang an schon auf der Agenda und werden ihn noch weiter ausbauen, um die Wünsche der Verbraucher noch besser erfüllen zu können.

Wie ist es um die Sicherheit von Smartwatches bestellt?
Widmayr:
Wie auch bei anderen mobilen internetfähigen Geräten, entscheidet jeder Nutzer selbst, welche Daten er mit wem und wann teilt.

Tragen Sie persönlich auch eine Smartwatch? Wenn ja, jederzeit bzw. zu welchen Gelegenheiten?
Widmayr:
Die Huawei Watch ist wie das Smartphone ein täglicher Begleiter und daher kann ich nicht von speziellen Gelegenheiten an sich sprechen. Vielmehr ergänzt sie meinen Alltag in allen Situationen und ich verpasse keine Termine – ob geschäftlich oder privat.

Bildquelle: Huawei

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