Haarspray- und Schweiß-Tests

Was Headsets vertragen müssen...

Im Interview erklärt Uwe Dutine, Sales Manager bei Imtradex, dass bei Headsets mitunter getestet wird, ob sie mit Haarspray und Schweiß „klarkommen“.

Uwe Dutine, Imtradex

„Wichtig ist eine gute Akustik und dass das Headset leicht ist sowie verschiedene Anwendungen vorweist“, meint Sales Manager Uwe Dutine, Imtradex.

Herr Dutine, wie haben sich Headsets über die letzten Jahre generell entwickelt? Ist ein Trend erkennbar?
Uwe Dutine:
Die letzten Jahre ist der Trend, dass die Headsets nicht nur für Festnetztelefonie verwendet werden, sondern auch für UC (Unified Communications) vorbereitet sind, so dass diese auch an Computer angeschlossen werden können (Stichwort: VoiP).

Was wurde vonseiten der Anwender zuletzt häufig an entsprechenden Produkten bemängelt? Wo gab/gibt es Verbesserungsbedarf bei Headsets?
Dutine:
Da wird nicht viel bemängelt. Das einzige, was die Benutzer bemängeln, ist die Akustik.

Was ist den Nutzern anno 2016 bei Headsets besonders wichtig?
Dutine:
Wichtig ist eine gute Akustik und dass das Headset leicht ist sowie verschiedene Anwendungen vorweist – für Computer und auch für Festnetz.

Welche Präferenz haben Business-Anwender bezüglich der „Bauform“ (Overhead, In-Ear, mit nur einer Ohrmuschel, beidseitige Ohrmuschel, kabelgebunden, kabellos...) eines Headsets? Inwiefern ist dies Branchen-/berufsfeldabhängig?
Dutine:
Der Trend geht zum Kopfbügel und im Call Center immer noch in Richtung kabelgebundener Geräte mit beidseitiger Ohrmuschel. Im normalen Office-Bereich wird „ein Ohr“ und auch schnurlos bevorzugt, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben.

Wo liegen insbesondere die Vor- und Nachteile von einseitigen Headsets?
Dutine:
Mit einseitigen Headsets ist man nicht abgeschottet. Man kriegt noch mit, was in der Umgebung passiert. Mit beidseitigen Headsets ist man vielleicht mehr konzentriert – darum wird in Call Center meistens ein beidseitiges Headset benutzt.

Welche Tests müssen Headsets grundsätzlich bestehen, ehe sie in die Produktion gehen können?
Dutine:
Wir machen Temperaturtest (- 40 bis +55 Grad) und testen, ob die Materialien ein Problem mit Haarspray oder Schweiß haben. Der Bügel wird auf Qualität getestet. Hinzu kommen Fall- und auch Lagertests.

Welche zukünftigen Entwicklungen sind im Bereich „Headsets“ denkbar?
Dutine:
Alles ist machbar, aber im Grunde ist schon fast alles am Markt. Ein Headset muss heute mit dem Festnetz, Computer und Handy verwendbar sein. Vielleicht kommt irgendwann ein Chip oder ähnliches, aber mal sehen. Wir stellen schon verschiedene Systeme her, wobei Headsets (im Ohr) verwendet werden in Verbindung mit Handys für verdeckte Ermittlungen bei der Polizei oder im Bereich Security.

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