Tragbare Geräte

Wearables: Digital und körpernah

Die Computer werden noch mobiler. Vor allem die Medizintechnik setzt zur Patientenüberwachung auf körpernah getragene Digitaltechnik.

Misfit Shine: Bewegung protokollieren

Wir bewegen uns nicht genug. Eine Binsenweisheit. Doch wie viel Bewegung ist "genug"? Und vor allen Dingen: Wann ist dieser Punkt erreicht? In Zukunft könnte vielleicht der Opens external link in new windowMisfit Shine eine rasche Antwort geben. Sonny Vu, der CEO von Opens external link in new windowMisfit Wearables, sucht auf der Crowfunding-Plattform Indiegogo nach Investoren.

Die kleine graue Aluminiumbrosche wäre noch vor zehn Jahren für Alientechnologie gehalten worden, heute ist es ein marktfähiges Produkt aus der Fitnessbranche. Es zeichnet das gesamte Bewegungsprofil des Trägers auf und berechnet daraus einen Prozentsatz, der den Anteil an einer maximalen "Laufleistung" pro Tag angibt.

Es steht für einen noch relativ jungen Trend in der Digitaltechnik: Wearable Computer, die am Körper oder der Kleidung getragen werden und bestimmte Ereignisse mitprotokollieren oder andere Aufgaben erfüllen. Information Week hat ein paar besonders Aufsehen erregende Wearables Opens external link in new windowzusammengetragen.

Typische Einsatzgebiete sind Medizintechnik oder Sport, zum Beispiel die Aufzeichnung bestimmter Körperfunktionen. Theo Ahadome, Senior Analyst bei Opens external link in new windowIMS Research sieht im medizinischen Bereich die wichtigsten Anwendungsgebiete: "Tragbare Gesundheitsüberwachungsgeräte kommen dem Bedarf von Ärzten oder Pflegepersonal nach zuverlässigen Patientendaten entgegen und können für bessere Behandlungsergebnisse sorgen."

Immer mehr medizinische Geräte werden tragbar, wie zum Beispiel Messgeräte für Blutzucker oder Blutdruck, aber auch EKG-Monitore oder Pulsoximeter. In der Medizin sind solche Produkte inzwischen vollkommen etabliert und besitzen auf der Medizinermesse Opens external link in new windowMedica eine eigene Produktshow, die von der Plattform "Opens external link in new windowWearable Technologies" veranstaltet wird.

Doch trotz solcher Erfolge, Wearables sind noch in einem frühen, eher unreifen Stadium der Entwicklung. "Das ist noch wie in den frühen Computerclub-Tagen", meint Opens external link in new windowJawbone-CEO Hosain Rahman in einem Interview mit GigaOM. Doch die ersten Analysten haben das Thema als Spielfeld für Prognosen entdeckt: Opens external link in new windowJuniper Research erwartet für 2014 einen Weltmarkt von 1,5 Milliarden Dollar.

Bildquelle: Misfit Wearables

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