Sponsored Post: Nutzer gewinnen und halten

Wege gegen die Deinstallation im App-Marketing

Mehr als jede vierte App wird im ersten Monat wieder deinstalliert. Dem gilt es systematisch und erfolgreich vorzubeugen.

Jüngsten GfK-Zahlen zufolge, verbringen Nutzer 85 Prozent ihrer mobilen Nutzungszeit in Apps, was diese als probaten Weg erscheinen lässt. Die Nutzung konzentriert sich allerdings vornehmlich auf die Top-Apps Facebook, Instagram, WhatsApp und Snapchat. Für alle anderen Publisher bleibt es schwierig, überhaupt noch bis zum Nutzer vorzudringen und ihn dann auch zu halten. Letzteres ist die eigentliche Herausforderung, denn viele Apps werden schon nach wenigen Tagen wieder vom Smartphone deinstalliert. Zeit, zu schauen, woran das liegt, und vor allem, wie es erfolgreich verhindert werden kann. Auf der DMEXCO 2018 finden sich dafür zahlreiche Lösungsanbieter und -möglichkeiten.

Wohin geht’s?

AppsFlyer, als Analyse-Spezialist im Mobile Business auch Aussteller auf der DMEXCO 2018, hat erst kürzlich eine Gruppe von Nutzern in den Fokus genommen, die Apps heruntergeladen haben. Im Rahmen einer Analyse hat der Anbieter erfasst und ausgewertet, wie viele und welche Art von Apps innerhalb von 30 Tagen deinstalliert wurden.

Demnach beträgt die Deinstallationsrate nach 30 Tagen im globalen Durchschnitt 28 Prozent. Mehr als jede vierte App überlebt also nicht den ersten Monat ihrer Nutzung bzw. eben Nicht-Nutzung!

Da in den mobil-technologisch entwickelten Ländern wie Japan, Russland, Deutschland oder Frankreich die durchschnittliche Größe des Speichers in etwa ähnlich und groß ist, kann davon ausgegangen werden, dass Apps in der Regel nicht deinstalliert werden, um Platz auf dem Smartphone zu schaffen. Vielmehr liegt der Schluss nahe, dass es an den Anwendungen selbst liegt.

Geht der Blick in die einzelnen Kategorien, sind es vor allem Entertainment-Anwendungen, die schnell wieder deinstalliert werden, weil sie Nutzererwartungen nur unzureichend erfüllen. Die zweithöchste Deinstallationsrate haben Travel Apps. Dies wohl, da Reisen saisonal bedingt sind und Nutzer eine App oft nach der Flug- oder Hotelbuchung temporär deinstallieren. Auf den Rängen drei bis fünf folgen Produktivitäts-, Kommunikations- und Shopping-Apps. Also elementare und direkte Touchpoints für viele Unternehmen zu ihren Kunden. Grund genug, Ursachenforschung zu betreiben.

Woran liegt’s?

Das App-Marketing ist ein hoch kompetitiver Bereich. Es herrscht extremer Druck. Sehr viele Anbieter ringen um die Gunst von Nutzern mit immer höheren Erwartungen. Werden diese nicht erfüllt, funktioniert eine App nicht an allen Enden zuverlässig und schnell, wird sie entsprechend nicht genutzt oder eben schnell wieder deinstalliert.

Im Sinne der Nutzerbindung und im Kampf gegen Churn ist sehr wichtig zu verstehen, weshalb, wann und welche Benutzer Apps deinstallieren. In einem von Freemium dominierten Raum ist die Sicherstellung der laufenden Nutzung für den Erfolg unerlässlich.

Das Beispiel Entertainment-Apps macht es deutlich: In dieser Streaming-dominierten Kategorie ist eine leistungsfähige Infrastruktur erforderlich, um die reibungslose Nutzung und positive Nutzererfahrung zu gewährleisten. Ist sie nicht oder nur in Teilen vorhanden, ist der Benutzer schnell frustriert. Zudem müssen gerade Entertainment-Apps ihre Inhalte kontinuierlich aktualisieren, damit sie für Nutzer spannend bleiben und sie regelmäßig wiederkommen. Wenn die Inhalte unzureichend sind und die Erwartungen nicht erfüllen, wird deinstalliert.

Was tun?

Um vom Nutzer „nicht auf den App-Friedhof auf dem sechsten Bildschirm hinter dem Home Screen geschoben“ oder nach dem Download nicht zu den rund 28 Prozent Apps zu zählen, die bereits nach 30 Tagen wieder entfernt werden, gibt es eine Reihe von Faktoren, die beachtet werden wollen.

Als Anbieter – Werbetreibender, Medium oder Marke – „muss ich meine Hausaufgaben machen in puncto App UX/UI, App Store Marketing, App Store Optimization, App Engagement, App Lifecycle Management und App Tracking“, empfiehlt Mark Wächter, Co-Vorsitzender der Mobile Marketing Association (MMA).

Das beginnt bei der Anwendung selbst, die rundum nutzerfreundlich funktionieren oder, besser noch, beeindrucken muss. Flankiert von entsprechenden, sehr anschaulichen Informationen in Ads und App Stores. Es geht weiter mit kontinuierlichem Engagement und reicht bis zur direkten Kommunikation mit den Nutzern in sozialen Netzwerken, App Stores (Bewertungen und Reviews) und Communities. Inklusive des Versprechens, aus kommunizierten Kritiken zu lernen und mögliche Fehler schnell zu korrigieren, um der stets drohenden Deinstallation vorzubeugen. „Das kostet genauso viel Geld wie die App-Programmierung und die App-Vermarktung“, ergänzt Wächter.

Darin zeigt sich, dass Apps schon bei der Konzeption niemals als „Insellösung“ gedacht werden dürfen. Für den Erfolg einer App muss der ganze komplexe Kontext von der Entwicklung bis zum Marketing stimmen: Die Anwendung selbst muss in jeder Hinsicht funktionieren; der Nutzer entlang der gesamten Customer Journey bedient und beeindruckt sein. Dafür sind, je nach Zielstellung und Nutzerart, zahlreiche Faktoren mit einzubeziehen.

Auf der DMEXCO 2018 sind, neben AppsFlyer mit seinen Tracking Services und Tools, rund 100 Aussteller und Ansprechpartner für die App-Entwicklung und -Einbindung sowie erfolgreiches App-Marketing zu finden. Spezialdienstleister im Bereich App Creation ebenso wie Agenturen und Anbieter von Mobile Business Solutions.

Tickets für die DMEXCO gibt es hier.

BIldquelle: DMEXCO

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok