News der Woche

Wenn die Kündigung von der KI kommt

Die Randnotizen der Woche auf einen Blick: Fragwürdige Personalpolitik bei Amazon, Accenture in Bedrängnis, kurioser Instagram-Fernseher und vieles mehr.

Roboter verweist Holzfiguren ihres Platzes

Amazons Lagerarbeiter werden von einem Computersystem überwacht.

Amazon verschickt automatisierte Abmahnungen und Kündigungen

Das US-Magazin The Verge ist an Dokumente gelangt, die zeigen, wie stark Amazon-Mitarbeiter in den Lagern von einem Computersystem überwacht werden. Das soll bei unzureichender Produktivität nicht nur Warnungen und Abmahnungen verschicken, sondern schließlich auch die Kündigung aussprechen können. Solche produktivitätsgebundenen Kündigungen sollen zudem keine Einzelfälle sondern die Regel sein.

Autovermieter Hertz klagt gegen Accenture

Zoff um neue Webseite: Einem Medienbericht zufolge will der Autovermieter Hertz das Beratungshaus Accenture auf 32 Millionen Dollar Schadensersatz verklagen. Der Grund dafür sei ein misslungener Relaunch der Online-Portale von Hertz. Dabei sollen nicht nur zahlreiche Funktionen und Sicherheitsanforderungen, sondern auch Deadlines versäumt worden sein. Bei Accenture weist man die Vorwürfe zurück.

Samsung zeigt Fernseher für die Instagram-Generation

Kurioses Produktdesign: Samsung hat mit dem „Sero” einen Fernseher vorgestellt, der speziell auf die Bedürfnisse von Social-Media-Fans zugeschnitten ist. So lässt sich der Bildschirm des Gerätes auch vertikal aufrichten, um sich in voller Detailfülle an „Snaps” und „Stories” erfreuen zu können. Der 43-Zoll-QLED-Fernseher soll allerdings auch in der herkömmlichen Position ganz normal funktionieren. Das TV-Gerät erscheint vorerst nur in Südkorea.

Telefónica könnte gegen Versorgungsauflagen verstoßen

Dem Handelsblatt sollen Dokumente vorliegen, die dem Mobilfunkanbieter Telefónica beim mobilen Internet eine unzureichende Versorgungsdichte attestieren. Demnach könnten derzeit nur etwa 80 Prozent der Bevölkerung mit einer ausreichenden Verbindung versorgt werden. Das würde gegen die Auflagen der Bundesnetzagentur verstoßen. Diese sehen für das kommende Jahr eine Abdeckung von 98 Prozent der Haushalte vor.   

Microsoft stellt neue Entwickler-Tools vor

Am kommenden Montag startet in Seattle die Microsoft Build 2019, Neuigkeiten gibt es schon jetzt. So hat der Konzern gleiche eine ganze Reihe an neuen Werkzeugen enthüllt, die Entwicklern die Arbeit mit Azure vereinfachen sollen. Dazu gehören neben Diensten für die Entwicklung von Lösungen auf Basis von Künstlicher Intelligenz auch Services rund um Technologien wie Blockchain, Augmented- und Virtual Reality.

Bildquelle: Getty Images Plus/iStock

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