Repräsentative Studie

Werbung in sozialen Netzwerken zu organisch

Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom fällt es vielen Menschen schwer, organische und werbliche Inhalte in den sozialen Netzwerken zu Unterscheiden.

48 Prozent der Befragten gaben in der repräsentativen Studie an, die Inhalte nicht genau zuordnen zu können. Foto: Jens Büttner

48 Prozent der Befragten gaben in der repräsentativen Studie an, die Inhalte nicht genau zuordnen zu können. ((Foto: Jens Büttner))

48 Prozent der Befragten gaben demnach in der repräsentativen Studie an, die Inhalte nicht genau zuordnen zu können. Unter den jüngeren Nutzern im Alter von 14 bis 29 Jahren seien es sogar 56 Prozent, teilte der Bitkom am Montag mit. Werbung generell finden demnach 60 Prozent der Nutzer in Deutschland in sozialen Netzwerken in Ordnung, wenn die Plattformen auf diese Weise kostenlos sind.

Acht von zehn Nutzern (78 Prozent) haben demnach den Eindruck, dass dort die Werbung weiter zugenommen hat. Vor allem Online-Werbung wolle aber unterhalten und einen konkreten Nutzen bieten, sagte Linda van Rennings vom Bitkom. Das führe auch dazu, dass sie oftmals gar nicht als Werbung wahrgenommen werde. Vor allem „Surfanfänger” sollten deshalb früh über die verschiedenen Werbeformen aufgeklärt werden, sagte Rennings. Hier seien auch Schulen gefragt.

Der Studie zufolge sind inzwischen neu von zehn Internet-Nutzer im Schnitt bei drei sozialen Netzwerken angemeldet. Die meistgenutzten Plattformen seien Facebook (66 Prozent), Youtube (51 Prozent) und Instagram (28 Prozent). Das deutsche Karrierenetzwerk Xing folgt auf dem siebten Platz mit 15 Prozent der Nutzer, gefolgt von Linkedin mit 10 Prozent.

dpa/pf

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