Amazon übernahm bereits 2012 den Entwickler von Lagerhausrobotern Kiva und automatisierte damit teilweise die eigenen Logistikzentren. ((Foto: Zucchi Uwe))
Dafür hätten sie Kameras und Software zur Bilderkennung an Bord, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Welche Aufgaben die Technik konkret erfüllen soll, blieb unklar. Eine Möglichkeit sei, dass die Roboter Amazons Sprachassistentin Alexa in Zimmer ohne Echo-Lautsprecher des Konzerns bringen könnten, hieß es. Ein ehemaliger Apple-Manager leite die Arbeit an der Bilderkennung.
Amazon hoffe, die Roboter ab Ende dieses Jahres in Haushalten von Mitarbeitern zu testen und dann möglicherweise 2019 auf den Markt zu bringen, schrieb Bloomberg. Zugleich hieß es einschränkend, das Projekt könne auch eingestellt werden.
Amazon übernahm bereits 2012 den Entwickler von Lagerhausrobotern Kiva und automatisierte damit teilweise die eigenen Logistikzentren. Roboter fürs Zuhause blieben unterdessen bisher eher Science-Fiction oder Forschungsprojekten vorbehalten. Eine Ausnahme sind Staubsaugroboter, die es bereits seit Jahren gibt. Vor allem in Japan werden aber auch Roboter für die Betreuung von Senioren entwickelt.
Amazon arbeitet neben den Echo-Lautsprechern u.a. auch an Lieferdrohnen und übernahm jüngst zwei Hersteller vernetzter Türklingeln und Heimsicherheitskameras.
dpa/ls