Apps, um die eigene Mobilität zu organisieren, werden aktuell von 44,9 Prozent – und damit am häufigsten – genutzt.
Die Studie Fraenk App Radar zeigt: Die Nachfrage nach Apps ist in vielen Bereichen des Alltags hoch. Sie fällt je nach Branche aber unterschiedlich aus. In Zukunft stark nachgefragt werden vor allem Apps, mit denen sich die eigene Mobilität, Banking und Versicherung sowie der eigene Telekommunikations- bzw. Mobilfunktarif organisieren lassen.
Die Studie basiert auf einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey. Befragt wurden bundesweit 5.000 Personen in allen Altersgruppen im November 2020. Die Umfrage gibt einen Einblick in die App-Nutzung, zeigt App-Potenziale auf und prognostiziert, wo Apps noch stärker nachgefragt werden.
Apps, um die eigene Mobilität (u.a. Verbindungen, Ticketing, Sharing) zu organisieren, werden aktuell von 44,9 Prozent – und damit am häufigsten – genutzt. Auf Platz zwei folgen Apps für das Banking oder zum Handling der Versicherung (42,5 Prozent). Platz drei geht mit 30,4 Prozent an Shopping- und Lieferservice-Apps. Wenn es um Telekommunikations- oder Mobilfunktarife geht, nutzen 15,7 Prozent der Befragten aller Altersgruppen eine App auf dem Smartphone. Im direkten Vergleich der Altersgruppen zeigt sich deutlich, dass Apps vor allem von Personen zwischen 18 und 29 Jahren genutzt werden. 24,4 Prozent gaben an, Apps auch für Telekommunikations- und Mobilfunktarife zu nutzen.
In Zukunft wollen viele Befragte in verschiedenen Bereichen ausschließlich Apps nutzen. Dies gilt vor allem für Mobilität, Versicherung und Banking. Sehr deutlich ist der Anstieg im Bereich Telekommunikation: 25,7 Prozent können sich vorstellen, zukünftig ausschließlich eine App zur Organisation des Tarifs zu verwenden. Besonders hoch ist das Potenzial in der jüngeren Altersgruppe: Von den Befragten zwischen 18 und 29 Jahren kann sich fast die Hälfte (44,9 Prozent) vorstellen, in Zukunft ausschließlich eine App für Telekommunikations- und Mobilfunktarife zu nutzen.
Bei der Analyse aller Branchen zeigt sich ein starker Anstieg auch bei der Energieversorgung (aktuell: 6,4 Prozent; perspektivisch: 24,5 Prozent) und bei Smart Home (12,6 zu 21,1 Prozent). In anderen Bereichen wie Banking (42,5 Prozent) und Shopping (30,4 Prozent) ist die App-Nutzung bereits jetzt sehr hoch, eine ausschließliche App-Nutzung können sich aber weniger Verbraucher (32,8 bzw. 14,1 Prozent) vorstellen.
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