28.04.2016

Whatsapp als Fundbüro

Das Whatsapp-Fundbüro von Zentralesfundbüro.de ermöglicht Veröffentlichungen im Online-Fundbüro sowie rechtskonforme Anzeigen beim Fundamt.

  • Online-Fundbüro

    Seit kurzem können Fundsachen und Verlustmeldungen über Whatsapp beim Zentralen Fundbüro gemeldet werden.

  • Whatsapp-Chat Online-Fundbüro

Fundsachen und Verlustmeldungen können seit kurzem auch über Whatsapp beim Zentralen Fundbüro gemeldet werden. Das Online-Fundbüro bietet damit einen Dienst, der das Wiederfinden von Verlorenem vereinfachen soll. Um einen Eintrag zu übermitteln, müssen Nutzer wenige Angaben zur Sache tätigen und den AGB und Datenschutzrichtlinien zustimmen. Wahlweise kann auch ein Foto gesendet werden, das mit dem Eintrag veröffentlicht wird. Die Nutzer werden dabei von Mitarbeitern des Zentralen Fundbüros persönlich betreut. Wird eine Fundsache gemeldet, übernimmt das Unternehmen die Anzeige beim zuständigen Fundamt gemäß § 965 BGB, um die Chancen einer erfolgreichen Wiedervereinigung mit dem Eigentümer zu maximieren. Ziel ist es, mit dem Whastsapp-Fundbüro den Ausbau einer direkten, übergreifenden und zentralen Kommunikationsplattform rund ums Thema „Lost and Found" für Privatleute, Unternehmen und Behörden voranzutreiben.

Der klassische Anruf wird bei den Deutschen seltener, während sich Instant-Messenger-Programme immer größerer Beliebtheit erfreuen. Allen voran auf der Erfolgswelle hat sich Whatsapp mit über 900 Millionen Nutzern durchgesetzt – ein Trend, dem sich auch Behörden und die Wirtschaft nicht verschließen können. So gab Taxi Deutschland Anfang April bekannt, fortan Taxibestellungen per Whatsapp zu ermöglichen. Jetzt zeigt das Frankfurter IT-Start-up Zentrales Fundbüro, dass auch Fundsachenangelegenheiten von modernen Mitteln profitieren können, indem es das Konzept einer digitalen Schnittstelle zwischen Firmen und Kunden, bzw. Behörden und Bürgern, forciert.

Nach Verlorenem zu suchen ist oftmals nerven- und zeitintensiv. „Außerdem zeigen Nutzerberichte, dass Betroffene oft nur ungern den Hörer in die Hand nehmen, um bei Behörden oder Unternehmen nach Fundsachen zu fragen“, erklärt Markus Schaarschmidt, Entwickler des Zentralen Fundbüros. Grund seien lange Warteschleifen, ungünstige Öffnungszeiten sowie schlichtweg mangelnde Service-Optionen wie etwa ein Rückruf oder eine selbstständige Statusabfrage, führt Schaarschmidt weiter fort.

Doch auch die Erfahrungsberichte örtlicher Fundämter gaben Anlass, neue Kommunikationswege zu öffnen. Vor allem für Ältere und Menschen mit Hörschwäche sei ein Telefonanruf mit zusätzlichen Hürden verbunden. Junge Nutzer hingegen erwarteten digitale Angebote zur Selbstverwaltung, fügt Schaarschmidt noch hinzu. Daher wird mit dem Fundbüro Manager auch eine kostenlose E-Government- und Unternehmenslösung geboten, die Lost-and-Found-Prozesse digitalisiert und online zur Verfügung stellt.

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