Die neue Norm?

Wie Covid-19 Videokonferenzen beeinflusst

Durch Covid-19 haben Events und Meetings in diesem Jahr eine ganz neue Bedeutung erhalten. Virtuelle Zusammenarbeit ist zur Norm geworden, und für viele wird dies auch in absehbarer Zukunft so bleiben. Auch bei Logmein wurden in den vergangenen Monaten Richtlinien analysiert und angepasst, um wirklich aus der Ferne zu arbeiten.

Videokonferenz

Die Webcam-Nutzung bei virtuellen Meeting soll sich im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht haben.

Wenn Unternehmen beginnen, diese langfristigen strategischen Verlagerungen hin zur Fernarbeit in Betracht zu ziehen, müssen sie ihr Mitarbeiterverhalten als Richtschnur genau unter die Lupe nehmen. Jedes Unternehmen muss dieses Jahr nach neuen Regeln spielen, was bedeutet, dass sich die Merkmale der Zusammenarbeit der Mitarbeiter ändern. Die Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Einstellungen der Mitarbeiter in Bezug auf die Fernarbeit sind wahrscheinlich ganz anders als noch im letzten Jahr.

So hat etwa Logmein in den letzten fünf Monaten das Nutzerverhalten der Goto-User durch die Covid-19-Pandemie im Vergleich zu dem gleichen Fünf-Monats-Zeitraum aus dem Jahr 2019 untersucht. Hier zeigen sich einige Trends auf, wie sich das Verhalten der Videokonferenznutzer weltweit verändert hat.

Mobile Meetings auf dem Vormarsch

Online-Meetings und -Veranstaltungen finden nicht nur häufiger statt – sie werden auch immer größer. Statt zuvor drei bis vier Teilnehmern nehmen nun durchschnittlich sechs bis sieben Personen an virtuellen Meetings teil. Auch bei Webinaren zeigt sich dieser Trend. Hier verdoppelt sich die Anzahl von durchschnittlich 25 auf 43 Teilnehmer.

Kritische Branchen wie das Bildungs- und Gesundheitswesen haben sich Online-Kollaborations-Tools zugewandt, um weiterhin ihrer sinnvollen Arbeit nachzugehen. In der Gesundheitsbranche ist ein Anstieg zur Telemedizin von fast 100 Prozent zu verzeichnen. Im Biotech-Bereich sind es sogar 200 Prozent. Die Quarantäne zwang auch den Bildungssektor sich digitaler aufzustellen und virtuelle Lernplattformen zu nutzen.

Mobile Meetings sind auf dem Vormarsch, da die Mitarbeiter eine neue Work-Life-Balance finden und auch unterwegs, im Café oder remote arbeiten. Im Vergleich zu 2019 haben sich hier die Zahlen von fünf Prozent auf zwölf Prozent mehr als verdoppelt.

Die Webcam-Nutzung bei virtuellen Konferenzen und Meeting hat sich im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht. Isoliert im Home Office ist es schwierig, den Kontakt zu Kollegen, Partnern und Kunden zu halten, da direkte Treffen im Jahr 2020 kaum möglich waren. Dank der Videonutzung bekommt die Face-to-Face-Kommunikation in der Covid-19-Pandemie eine ganz neue Bedeutung.

Die Möglichkeit zu flexiblen Arbeitszeiten hat sich nahezu verdreifacht. In vielen Unternehmen war es trotz Bürojobs oft undenkbar, seine Arbeitszeiten flexibel zu gestalten. War dies 2019 nur für 3,5 Prozent der Mitarbeiter möglich, sind es nun ganze 8,5 Prozent.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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