Technik-Trends erobern die Modebranche

Wie viel Technik verträgt die Modewelt?

Schon seit einiger Zeit wird Technik nicht mehr nur in typischen Elektrogeräten verbaut, immer häufiger wird auch mit Sensoren, die beispielsweise die Vitalwerte messen, in der Textilindustrie experimentiert.

Just erreichte die Redaktion die Meldung, dass „Interaktive Schminke“ die Mode- und Smartphone-Welt revolutionieren könnte. Revolutionieren? Schminke? Man mag sich fragen, was damit genau gemeint ist.

Nun, eine angehende Doktorandin entwickelte an der Uni-versität Rio de Janeiro leitfähige Schminke, mit der per „Wimpernschlag“ Smartphones, Tablets und Computer gesteuert werden können. Vor allem bei Modeshows soll die Entwicklung zum Einsatz kommen. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Modewelt wirklich darauf gewartet hat?

Dies ist ein „extremes“ Beispiel, wie Forscher und Entwickler versuchen, die Mode- und Mobilwelt zu verbinden. Das Zusammenspiel beider Branchen steckt jedenfalls noch in den Kinderschuhen. Doch es gibt Ausnahmen, die bereits praxiserprobt sind und als Schnittstelle beider Branchen fungieren.

In der aktuellen Ausgabe werden unter anderem jene Entwicklungen vorgestellt, die in den nächsten zehn Jahren durchaus im Schaufenster in der Fußgängerzone Platz finden könnten. So wurde etwa ein Handschuh kreiert, mit dem sich durch eine spezielle Geste und gleichzeitiger Bluetooth-Verbindung zum Smartphone telefonieren lässt. Auch im Sport finden sich Anwendungsfälle. So misst das Daten-Shirt „Hexoskin“ Bewegungen, Atmung und Herzfrequenz, die dann per Bluetooth übermittelt und analysiert werden.

Ob die beiden angesprochenen Produkte nun modisch sind, soll jeder für sich selbst entscheiden – funktionell gehen die Entwickler jedenfalls neue Wege.


Bildquelle: Thinkstock/ iStock




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