Marissa Mayer vor dem Aus?

Yahoo wird aufgespalten

Update 09.12.: Auf Druck der Aktionäre spaltet Yahoo das klassische Kerngeschäft ab. Der Verwaltungsrat von Yahoo erwägt US-Medienberichten zufolge den Verkauf des Internetgeschäfts. Erste Interessenten bekunden nun Interesse. Steht außerdem eine Trennung von Marissa Mayer bevor?

Marissa Mayer, CEO bei Yahoo

Update 09.12.: Auf Druck der Aktionäre hat Yahoo-Chefin Marissa Mayer den geplanten Verkauf der Alibaba-Anteile gestoppt, auch weil unklar ist, wie der Verkauf steuerrechtlich behandelt worden wäre. Stattdessen soll  das klassische Suchmaschinengeschäft ausgliedert und wohlmöglich verkauft werden: Das bisherige Internet-Kerngeschäft (Suchmaschine und Online-Werbung) werde in einer eigenen Gesellschaft ausgegliedert, teilte Yahoo heute mit.

Update 03.12.: Yahoo scheint Interessenten für das Kerngeschäft gefunden zu haben, berichtet u.a. das Wall Street Journal. Demzufolge sollen Verizon Communications (AOL) und Barry Dillers IAC/Interactive ein Angebot prüfen. News Corp soll ebenfalls Interesse an Teilen von Yahoo haben, auch der Finanzinvestor TPG Capital wird als Interessent genannt. Allerdings sei es weiterhin möglich, dass es nicht zu einem Verkauf des Kerngeschäfts komme, so das WSJ.

Update 02.12.: Kaum sind die Spekulationen in der Welt reagiert, die Börse: Der Aktienkurs des Konzerns schoss im nachbörslichen Handel mehr als 6 Prozent in die Höhe, aktuell zieht das Papier an der NASDAQ ebenso an.

Das Wall Street Journal spekuliert über einen möglichen Verkauf der Kerngeschäftsfelder bei Yahoo. CEO Marissa Mayer war 2012 mit viel Publicity angetreten und zunächst durch spektakuläre Akquisitionen auffällig (u.a. Tumblr für 1,1 Milliarden US-Dollar). Sie scheint nun auch in Frage gestellt. Das Handelsblatt beleuchtet aktuell ihr nicht unumstrittenes Wirken in einem interessanten Beitrag.

Zum Hauptgeschäft von Yahoo gehören nicht nur die Suchmaschine, sondern mittlerweile zahlreiche Portale, wie Flickr und Tumblr. Diese sind durchaus populär, aber nicht unbedingt wirtschaftlich erfolgreich. Desweiteren hält Yahoo Anteile an der chinesischen Plattform Alibaba, die nun verkauft werden könnten.


Bildquelle: Thinkstock / Getty

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