Conversational Commerce

Zahl‘, wie du willst!

Wie viele andere Sektoren hat die weltweite Pandemie auch den Online-Handel und damit die Welt der Payment-Lösungen und -Solution-Provider stark beeinflusst. Relevanter Kanal für den Händler sollte nur noch einer sein, nämlich der des Kunden. Das Stichwort dazu lautet: Conversational Commerce.

Zukunft eines PSPs

Die Zukunft eines PSPs liegt nicht allein auf passenden Payment Solutions, sondern auf der kompletten (mobilen) Customer Journey.

Für Unternehmen kostet es Zeit und Mühe, mit den ständig fortschreitenden Technologien und gleichzeitig wechselnden Kundenpräferenzen Schritt zu halten. Ohne Payment-Solution-Provider (PSP) kann die Implementierung in ein bestehendes Verkaufssystem mehrere Integrationsschritte, Software-Upgrades oder sogar neue Technik erfordern. PSPs sind dagegen den neuesten (Technologie-)Trends immer einen Schritt voraus, entwickeln sich mit den Unternehmen weiter und können sich damit an verschiedene Zahlungskanäle, -methoden und -währungen anpassen. Um die Zufriedenheit von Kunden zu steigern, lohnt es sich in diesem Zusammenhang allerdings, über den Payment-Solution-Tellerrand hinauszublicken. Denn: Die bevorzugten Kommunikationskanäle von Kunden spielen eine entscheidende Rolle in der Customer Journey.

Reibungsloser Checkout

Die Menschen verbringen 80 Prozent ihrer Smartphone-Zeit mit Chat-Apps. Während der Pandemie haben Messenger-Dienste Zuwächse von bis zu 40 Prozent verzeichnet. Conversational Commerce bietet die Möglichkeit, Kunden über diese Kanäle besser, schneller und effizienter zu erreichen. Soll heißen: Neben den richtigen Zahlungsoptionen in Verbindung mit Kanälen wie Whatsapp, Apple Business Chat, aber auch SMS oder E-Mail, ist es wichtig, sich über ein reibungsloses Checkout-Erlebnis Gedanken zu machen. Weiter sollte ein PSP die Möglichkeit bieten, die Checkout-Seite vollständig personalisiert zu gestalten. Hier bietet sich der Einsatz von Chatbots an, da diese wiederkehrende Kundenanfragen automatisiert beantworten können und so den Kundenservice entlasten.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 7-8/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Händler müssen auch die Bedürfnisse von Kunden in anderen Ländern berücksichtigen, die in ihrer eigenen Währung einkaufen möchten. Selbst Unternehmen, die aktuell nur lokal agieren, sollten sich diese Möglichkeit mit der Wahl des PSP nicht verbauen. Laut Shopify bevorzugen 92 Prozent der Kunden Websites, die Preise in ihrer Landeswährung angeben. Oberste Priorität sollte jeder PSP dem Thema „Sicherheit“ einräumen. Um sich ausreichend zu schützen, benötigen Unternehmen einen Provider, der nationale und internationale Anforderungen erfüllt und über Lizenzen und Zertifikate verfügt, die ein effektives Risk Management nachweisen.

Mobile First im Dialog

Corona hat als Katalysator für viele Online-Dienste inklusive Conversational Commerce gewirkt. Laut Statista wird es bis 2023 weltweit mehr als sieben Milliarden Mobilfunknutzer geben. Mobile-First-Plattformen können Händlern somit den Wettbewerbsvorteil verschaffen, den sie für eine erfolgreiche Zukunft brauchen, indem sie neue reibungsfreie mobile Checkout-Erlebnisse anbieten.

Conversational Commerce bietet laut Experte CM.com Händlern die Möglichkeit, den Kundenservice und das gesamte Einkaufserlebnis zu verbessern, indem sie über beliebte Messaging-Apps direkt mit den Kunden kommunizieren. Die Zukunft eines PSPs liegt daher nicht allein auf passenden Payment Solutions, sondern auf der kompletten (mobilen) Customer Journey.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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