Mobile-Banking-Lösungen haben vor allem deswegen so gut abgeschnitten, da sie per Smartphone jederzeit verfügbar sind.
Digitale Banking-Lösungen sind bei jungen Leuten beliebt. Mobile-Banking-Lösungen haben auch deswegen so gut abgeschnitten, weil sie per Smartphone einfach verfügbar sind. Allgemein am wichtigsten beim Mobile Banking ist für 72 Prozent der Befragten, dass sie mit dem Smartphone regelmäßig Zahlungen vornehmen. Dies ist damit auch die Funktion, die sie am häufigsten nutzen. Mehr als 70 Prozent legen zudem Wert darauf, Geld an andere zu schicken und Sparpläne umzusetzen. Eher mäßig wichtig sind Aktienkauf und Ratenzahlung per Smartphone.
Wenn es um die aktuell beliebtesten Funktionen geht, liegen Sozialtransfer und der sofortige Zugang vorne. Für 85 Prozent der Befragten ist das Senden von Geld an Freunde und Familienangehörige die mit Abstand wichtigste Funktion. Ein einfacher Log-in via Fingerabdruck oder Gesichtserkennung sowie die Übersicht über die finanzielle Situation folgen mit 67 bzw. 65 Prozent. Auch das Bezahlen von Rechnungen (57 Prozent) gehört noch zu den mehrheitlich wichtigen Funktionen. Immerhin 40 Prozent schätzen es, ein neues Konto zu eröffnen, ohne dafür eine Bankfiliale besuchen zu müssen.
Danach gefragt, in welchen Situationen sie tatsächlich mit ihrem Smartphone Zahlungen vornehmen, stehen das Senden von Geld an einen Freund (77 Prozent) und das Zahlen in einer Online-Plattform (75 Prozent) ganz oben.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 01-02/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Die Zielgruppe der Millennials setzt beim Banking offensichtlich auf einfache Lösungen, die mit Mobile Banking angeboten werden können. Wenn es hingegen zu einer Interaktion wie dem Bezahlen eines Einkaufs oder des Essens kommt, hat sich das Smartphone als Mittel der Wahl noch nicht wirklich durchgesetzt. Hier ist die Kartenzahlung oder das Barzahlen wohl noch beliebter. 45 Prozent der Befragten sind mit dem mobilen Angebot ihrer bisherigen Bank zufrieden. Die Hauptkriterien für die Wahl einer traditionellen Bank sind dabei: Empfehlung der Eltern, Stabilität und niedrige Gebühren.
Die anderen 55 Prozent sind auf Neobanken ausgewichen oder haben diese ausprobiert. Hauptargumente sind das Kundenerlebnis, die Möglichkeit, Geld zu wechseln, und Dienstleistungen auf Reisen. 83 Prozent setzen dabei nach wie vor auf eine physische Debitkarte. 74 Prozent der Befragten nutzen Mobile Banking auch fürs Sparen. Und auch das Interesse an Anlagen ist mit 82 Prozent hoch, jedoch nur 49 Prozent investieren tatsächlich via Mobile Banking in Anlagen. Damit ergibt sich für Banken ein großes Potenzial bei der Bereitstellung von Investmentberatung.
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