News der Woche

Zwei Schritte nach vorne, ein Schritt zurück

Die Randnotizen der Woche auf einen Blick: 3G-Nutzern könnte das Netz ausgehen, heikle Spionage-App aus China und das Schicksal des Galaxy Fold.

Ein Geschäftsmann im Anzug auf einem Laufband

Smartphone-Nutzer mit veralteten SIM-Karten müssen sich ranhalten – das 3G-Netz wird sukzessive zurückgebaut.

3G-Rückbau betrifft viele Nutzer

Mit dem Start des neuen 5G-Standards wollen die hiesigen Mobilfunkbetreiber in den kommenden Jahren hohe Bandbreiten samt (nahezu) lückenloser Versorgung anbieten. Das beeinflusst nicht nur den Ausbau, sondern auch den Rückbau von veralteter Mobilfunktechnologie. So werden immer mehr UMTS-Kapazitäten zugunsten der LTE- und 5G-Infrastruktur abgebaut. Laut einem Bericht der Bundesnetzagentur nutzten Ende 2018 aber gerade mal 47 Prozent der eingesetzten SIM-Karten das LTE-Netz. Demnach könnten durch den Rückbau in Zukunft zahlreiche Nutzer ohne Netz dastehen.

China untersucht Smartphones von Touristen

Wie die New York Times und der Guardian berichten, sind Touristen in der chinesischen Grenzregion Xinjiang einer besonderen Behandlung der Sicherheitskräfte ausgesetzt. Demnach müssen Besucher dort ihre Smartphones samt Zugangscodes aushändigen, woraufhin die Grenzschutzeinheiten über eine eigens installierte App große Mengen an Daten extrahieren und analysieren. Dabei sollen unter anderem Textnachrichten, E-Mails und Kontakte auf verdächtige Aspekte untersucht werden.

Samsung probiert das Galaxy Fold zu retten

Verschiedenen Medienberichten zufolge ist man bei Samsung bezüglich des Debakels um das Galaxy Fold nicht nur einsichtig, sondern arbeitet auch auf Hochtouren an einer Rettung des faltbaren Smartphones. So berichtet Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen, dass die Redesign-Phase inzwischen abgeschlossen sei und die Probleme mit dem Scharnier damit der Vergangenheit angehören sollen. Samsung Mobile-CEO DJ Koh bezeichnete den verpatzten Start bei einem Pressegespräch als „peinlich”.

Sanktionen gegen Huawei könnten gelockert werden

US-Präsident Donald Trump hat sich am Rande des G20-Gipfels mit dem chinesischen Staatsoberhaupt Xi Jinping auf eine Pause im anhaltenden Handelsstreit geeinigt. Davon könnte nicht nur Huawei profitieren, sondern auch deren zahlreiche Kunden, die seit Wochen um die fortlaufende Aktualisierung ihrer Geräte bangen müssen. Sollten den Gesprächen auch Taten folgen, könnten nämlich ausgewählte Smartphones entgegen der bisherigen Annahmen noch mit dem neuen Android Q versorgt werden. 

Apple kapituliert vor Tastatur-Problemen

Mit dem sogenannten Butterfly-Mechanismus wollte Apple seine Macbook-Modelle verschlanken und den Tastaturen eine besondere Haptik verleihen, am Ende hat der Konzern aber vor allem Ärger mit der vermeintlichen Innovation gehabt. Zahlreiche Kunden berichteten von Problemen mit dem Mechanismus, bei dem offenbar schon kleinere Verschmutzungen zu Ausfällen führten. Laut 9to5Mac will Apple seine Tastatur-Modelle daher wieder auf die klassische Scherenmechanik umstellen. Damit soll vermutlich auch teuren Reparaturprogrammen zuvorgekommen werden, die in bereits in der Vergangenheit anfielen und erweitert werden mussten.

Bildquelle: Getty Images / iStock

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